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Neubourgstraße 8, 21682 Stade | 04141-2228 | grundschule@burggraben.de

Beratung in unserer Schule

Schulsozialarbeiterin

Katrin Fischer 

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Telefon: 04141- 9289901

Sprechzeit: nach individueller Absprache

Beratungslehrerin

Judith Hytrek

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Telefon: 04141-9289901

Schulische Sozialarbeit kurz erläutert:

  • Kernaufgabe schulischer Sozialarbeit ist die Beratung. Diese richtet sich an alle an der Schule beteiligten Personen: Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte.
  • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler durch verschiedene Angebote, um erfolgreich am Schulalltag teilzunehmen.
  • Förderung der individuellen Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler.
  • Präventionsarbeit als Unterstützung beim Abbau von Benachteiligungs- und Belastungsfaktoren der Schülerinnen und Schüler.
  • Hilfestellung bei der schulischen, sozialen und individuellen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler.
  • Netzwerkarbeit mit außerschulischen Partnern, wie z.B. Jugendamt oder Bese Stade.
  • Beratung und Begleitung von Eltern bei Problemlagen der Schülerinnen und Schülern.
  • Schulsozialarbeit basiert auf Freiwilligkeit, auf der Basis von Vertrauen und untersteht der Schweigepflicht

Unser Beratungsraum

Einweihung

Am Tag der offenen Tür kamen alle Klassen nacheinander in den Raum und jedes Kind hat sich mit einem Fingerabdruck auf einer Sonne verewigt, die nun an der Wand hängt.

Namensgebung

Wir wollten dem Raum einen Namen geben und haben die ganze Schule (Kinder, Lehrer, Eltern) in die Namensfindung mit eingebunden. In einer Ideenkiste wurden alle Namensvorschläge gesammelt.

Nun freuen wir uns den Namen des Raumes bekannt geben zu können. Mit großer Mehrheit hat gewonnen: Sorgenfresser

 

Konzept für Schulsozial- und Beratungsarbeit an der Grundschule Am Burggraben

Einleitung

Die Grundschule Am Burggraben versteht sich als ein Ort der Offenheit, Toleranz und Vielfalt – geprägt von gemeinsamem Lernen und gegenseitiger Unterstützung.
Ein besonderer Bestandteil unseres Schulprofils ist die enge Verzahnung von Schulsozialarbeit und Beratungslehrkraft. Dieses multiprofessionelle Team ermöglicht einen intensiven Austausch sowie ein professionelles und zielgerichtetes Handeln im Schulalltag.

Die Schulsozialarbeit richtet sich an alle Mitglieder der Schulgemeinschaft – Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte – und basiert auf den Grundprinzipien Freiwilligkeit, Vertrauen und Verschwiegenheit. Ihre Grundlage findet sie im allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schulen nach § 2 des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG).

Unser Leitbild „Durch Zusammenhalt wird aus dem ICH ein WIR“ steht im Zentrum unserer pädagogischen Arbeit. Die Werte gemeinsam, authentisch, bunt prägen eine Lernumgebung, in der sich jedes Kind willkommen fühlt und individuell gefördert wird. Die Schulsozialarbeit leistet hierzu einen wesentlichen Beitrag, indem sie den Zusammenhalt stärkt und ein respektvolles Miteinander fördert. Ein besonderer Ort für Gespräche ist unser Beratungsraum „Sorgenfresser“, benannt in Abstimmung mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften.

Ziele der Schulsozialarbeit
• Förderung eines respektvollen und wertschätzenden Miteinanders
• Unterstützung der sozialen und emotionalen Entwicklung der Kinder
• Prävention und Intervention bei Konflikten und Ausgrenzung
• Stärkung von Resilienz und Selbstwirksamkeit
• Förderung der Inklusion
• Enge Zusammenarbeit mit Eltern, Lehrkräften und externen Institutionen

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Zielgruppen und Angebote

Für Schülerinnen und Schüler
• Beratung bei sozialen Herausforderungen und Konflikten
• Sozialpädagogische Einzel- und Gruppenarbeit
• Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Gemeinschaft
• Unterstützung in schulischer, sozialer und individueller Entwicklung
• Prävention zur Reduzierung von Benachteiligungen und Belastungen

Für Lehrkräfte
• Beratung bei herausfordernden Situationen im Schulalltag und bei Fragen zum Kinderschutz
• Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung präventiver Maßnahmen

Für Eltern und Erziehungsberechtigte
• Beratung bei Erziehungsfragen
• Vermittlung externer Hilfsangebote
• Stärkung elterlicher Erziehungskompetenz

Für externe Fachstellen
• Kooperation mit Jugendhilfe, Beratungsstellen, Therapeut:innen und weiteren sozialen Einrichtungen

Angebote für Schülerinnen und Schüler

Prävention
• Soziales Lernen im Klassenverband durch vielfältige, situationsorientierte Methoden und Programme:
o Ferdi, Klasse 1 und 2 (Verhaltenstraining für Schulanfänger:innen/ Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen)
o Gewaltprävention mit Jens Mollenhauer, Klasse 1 bis 3
o Klaro, Klasse 1 bis 4 (Gesundheitsförderung, Suchtprävention und Gewaltprävention)
o WOWW – „Work On What Works“ (lösungsfokussierter, systemischer Ansatz)
o Faustlos, (Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen und zur Prävention von aggressivem Verhalten)
• Soziales Lernen mit Vorschulkindern aus der AWO-Kita
• Klassen- und Schülerrat zur Förderung von Partizipation und Mitbestimmung

Intervention
• Streitschlichtung
• Krisenintervention bei akuten Konflikten
• Einzelfallhilfe und individuelle Beratung
• Begleitung bei besonderen Herausforderungen
• „Inselzeit“ im Sorgenfresser – Raum zur gezielten Unterstützung


Zusammenarbeit im Schulteam und mit Eltern
• Elterngespräche und Elterncafé zur Förderung des Austauschs
• Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu externen Fachstellen
• Beratung der Lehrkräfte zu sozialpädagogischen Fragestellungen
• Gemeinsame Entwicklung präventiver Konzepte
• Regelmäßige Supervision und Austausch zwischen Schulsozialarbeit und Beratungslehrkraft
• Netzwerkarbeit mit außerschulischen Partnern und Fachkräften in schulischer Verantwortung

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Kooperationsstrukturen

Die Schulsozialarbeit ist eng mit der Schulleitung, den Lehrkräften und der Beratungslehrkraft vernetzt. Regelmäßige Austauschtreffen und Fallbesprechungen sichern eine effektive Zusammenarbeit. Externe Partner – wie das Jugendamt, Beratungsstellen und soziale Einrichtungen – unterstützen die Umsetzung des Konzepts. Ergänzend finden regelmäßige Netzwerktreffen mit weiteren Fachkräften der Schulsozialarbeit statt.

Evaluation

• Regelmäßige Reflexion der Angebote mit allen Beteiligten zur bedarfsgerechten Weiterentwicklung
• Fallbesprechungen und Evaluation einzelner Maßnahmen
• Teilnahme an Fortbildungen und Supervision zur Sicherung der fachlichen Qualität

Erstellt von Katrin Fischer und Judith Hytrek
Stand 05-2025